Rhonegletscher im Jahre 2015 Rhonegletscher im Jahre 2015

Rhonegletscher im Jahre 2015

Deepwater Horizon 2010 Deepwater Horizon 2010

Deepwater Horizon 2010

Das Energiesystem der Zukunft von Anton Gunzinger.

Motivation

Die Schweiz gibt jährlich rund 22 mia Schweizerfranken für fossile Rohstoffe  aus. Davon sind ca. ein Drittel Treibstoffzölle. Der Rest geht ins Ausland an Staaten wie Kuwait, Saudiarabien, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Nigeria etc.

Aber auch bei einem bisher regulär gebauten Windpark geht der Hauptumsatzanteil an den Produzenten im Ausland. Wo bleibt die Wertschöpfung für die Schweiz? Und sollte ein ausländischer Investor den Windpark kaufen, so geht auch der Ertrag der KEV ins Ausland.

Dieser Windpark ist der erste seiner Art, wozu wenigstens der Turm vollständig aus der Schweiz geliefert wird. Die Schweiz verfügt über viel Erfahrung was Türme anbelangt. Leider ist die Technologie um aus Wasserkraft Strom zu genieren nicht gleiche wie aus Wind, ansonsten auch hier die Schweiz federführend wäre. Den Wind zu ernten haben uns die Holländer vorgemacht. Für die heutige Technologie, um aus Wind Strom zu erzeugen, ist der Norden federführend. 

Der ETH-Professor, Unternehmer und revolutionärer Vordenker Anton Gunzinger belegt in seinem Buch "Kraftwerk Schweiz", dass es einen Weg gibt, weg von den fossilen Brennstoffen, weg vom Atom und hin zum einheimischen Stromverbund aus Wasser, Solar, Wind, einheimischem Holz und Pumpspeicherkraftwerken! Und nun mit der ersten Schweizer WEA vielleicht sogar zur einheimischer Industrie.

Ziel ist unter anderem auch für die kommende Generation an elektrischer Mobilität vorbereitet zu sein. Es geht schlussendlich nicht nur um den CO2-Ausstoss bei einem Verbrennungsmotor sondern auch darum, dass der OTTO-Motor zu zwei Drittel reine Ab-Wärme produziert und nur einen Drittel Bewegung.

 

Chance für die Randregionen, den Kanton und den Bund

Gerade für die Region Lumnezia wird der Bau der Infrastruktur (ca.20 Mio. Ableitung und 10 Mio. Infrastruktur) und einige Millionen für die Logistik und Montage während drei Jahren und den anschliessenden Betriebsunterhalt Dutzenden eine Chance geben, sich an der Wertschöpfung zu beteiligen. Dies nicht nur weil der Turm und die WEA vor Ort montiert werden, sondern der Turm und möglichst viele Teile der WEA selbst in der Schweiz hergestellt werden.