Chance für die Region

Chance für die Region

.....eine grosse Chance für die Zukunft!

Parkgebiet

Standort & Region

Der gewählte Standort ist aus mehreren Gründen hervorragend:

Die wohl umfassenste Windmesskampagne der letzten Jahre in der Schweiz hat klar ergeben; das Windpotenzial mit den neuesten Schwachwindanlagen reicht um effizient Strom zu generieren.

Der Wind im Jahresdurchschnitt von 4m/s ist zwar nicht hoch, doch verteilt er sich nicht gleichmässig über das gesamte Jahr. Genau im Winter, wo der Strombedarf höher ist, weht der Wind schneller und kann wirtschaftlich geerntet werden. Der Perimeter besticht durch ein einzigartiges Argument. Die kontinuierliche Hauptwindrichtung ist annähernd 90° gegen den Bergkamm gerichtet. Damit ist die Grundlage für eine verdichtete Reihen-Bauweise gegeben, was eine gewisse Verspargelung der Schweiz durch einzelne Windenergieanlagen verhindert. 

Eine Windenergieanlage mit drei Rotoren ist primär eine für sich stehende Einzelanlage, weshalb an diesem Standort Zwei-Flügler mit kurzem Abstand zueinander mehr Ertrag generieren würden. Die Gondel des "Zweiflüglers" ist wesentlich kleiner als eine standard WEA, befindet sich doch die gesamte Schalt-Technik und der Trafo nicht in der Gondel sondern zentral in einem einzigen Gebäude für alle WEA zusammen.

Dieser Vorteil wäre für diesen Standort perfekt gewesen.

Doch ist diese Technik bis heute noch nicht etabliert und deshalb für ein Leuchtturm-Projekt in der Schweiz zu riskant. Die Suche ging entsprechend weiter und vielleicht ist der Mittelweg zwischen technologischem "state of the art" zu etwas mehr Herkömmlichem ein guter Kompromiss. Der Gittertturm bis ganz zur Gondel wird wohl ein Kompromiss mit einem Stahlrohrturm in der Länge des Rotors werden. Und die WEA wird nicht wie im Bild gezeigt, sich selbst auf den Turm hochziehen. Dafür verfügt die Gondel der Schweizer Alpen-WEA über eine integrierte "Katze" , womit der Generator samt Getriebe hinauf und auch wieder heruntergelassen werden kann. 

Die Distanz zu bewohnten Gebieten ist gross. (ca. 3.5 km)  Die neuen Windenergieanlagen sind dort auch bei hohen Windgeschwindigkeiten nicht mehr hörbar. Auch visuell sind aufgrund des teilweise plateauähnlichen Gebietes die Windenergieanlagen von den umliegenden Dörfern kaum sichtbar. Die Visualisierung des Windparks erfolgt im Rahmen der UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) welche in Auftrag gegeben wurde und aufgeschaltet wird, sobald die WEA  zertifiziert und in allen Parametern definiert ist.

Trotz der Höhe des geplanten Windparks ist das Gebiet gut erschliessbar. Bis auf die Alp Nova auf 2077 m.ü.M. besteht bereits eine lastwagentaugliche Strasse, welche für die neue Schweizer WEA nicht gross verbreitert und nur punktuell in den Kurven mit Hügeln auf der Bergseite ausgebaut werden muss. Kurz vor der Alp Nova, aber immer noch auf dem Gebiet Lumnezia, ist eine neu zu bauende Strasse zum Perimeter geplant.

Der Einspeisepunkt ist in Tavanasa. Die vorgesehene Ableitung führt entlang der neu zu bauenden Strasse und parallel zum Wasserkraftwerk Tschar, was momentan noch in Verhandlung ist.